Die Idee entstand im Rahmen des Internationalen Künstlersymposium Cultura 21:
Stadt Großenhain in Zusammenarbeit mit dem Und-Institut für Kunst Kultur und Zukunftsfähigkeit

Heike Strelow, Frankfurt und Dr. Hildegard Kurt, Berlin haben im Jahr 2002 zehn künstlerische Positionen aus Deutschland, der Schweiz und den USA zusammen mit der Stadt Grossenhain eingeladen, Projekte zu entwickeln, die den agrarischen Raum Großenhain mit zukunftorientierten Visionen und Arbeiten in der Landschaft bestücken.

Nach Besichtigungen örtlicher Produktionsstätten von Milch, Geflügel, Eiern und Fleisch fand Insa Winkler Ihre Idee zum Eichelschweinprojekt: Der Auslöser war die Feststellung, dass der berühmte Südtiroler Speck durch Schweine aus einem anonymen Großmassenbetrieb in Sachsen entsteht, in einer Gegend, die über sehr wenig Bäume verfügt und durch Abwanderung und Verlust von Ortsidentität geprägt ist, ganz im Gegensatz zum Image Südtirols.

Insa Winkler konzipierte für Sachsen einen Eichelschwein Park mit der Möglichkeit auch Eichelschwein Schinken zu produzieren. Dieses Ziel ist noch immer im Gespräch.

Die Realisierung, forciert von Insa Winkler, machte viele Zwischenschritte notwendig. Sie begann mit einer Verknüpfung von künstlerischen Ausdrucksformen und einer dokumentarischen Recherche über die Tradition der Schweinehaltung, die heutzutage wieder zur Utopie geworden ist.

Seit 2003 ist die Auseinandersetzung über Schweinehaltungsformen und die Lebensumstände der globalen Tierhaltung und Fleischproduktion zu einem spektralen Kunstwerk geworden, dessen Inhalt der Frage nach Alternativen zur konventionellen Tierhaltung der EU auf den Grund geht und als einen Weg zukünftiger Lebensformen proklamiert.

Die Newsletter [1] [2] [3] und [4] können Sie als PDF anschauen ...
Zur Internetseite des Projekts www.das-eichelschwein.de ...

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Insa Winkler
  Insa Winkler   Eichelschwein - der Film (Gastspiel)