How to run {through} spaces

Horst Konietzny von der Münchner Gruppe XINOBER erstellt im September 2007 zusammen mit den Anwohner/innen des Braußparks, als Hausfrauen und fahrende Musikerinnen getarnten Ensemble-Mitglieder des Thalia Theater Hamburg und dem anwesenden Publikum kleine "Utopie"-Videos in der umliegenden Treppenhäusern. Die Videos werden zusammen mit Life-Kamera-Einspielungen vom 19. - 21. Oktober im Hamburger Waschhaus auf Split-Screen-Monitoren präsentiert.

Hintergrund:

Der öffentliche Raum in den Wohnquartieren wird durch die neuen Medien (TV / Internet) "entnutzt" und oft zum bloßen Transit- und Konfliktraum. Die Arbeit von Horst Konietzny untersucht diesen Umstand, indem sie das Medium "Überwachung" als positive Instanz verkehrt: Es wird nicht mehr überwacht, ob evtl. Konflikte und Straftaten zu verzeichnen sind, sondern es werden zusammen mit den Gästen und Anwohnern Vorschläge produziert, wie ein lebendiges und offenes Miteinander im halböffentlich "überwachbaren" Bereich des Quartiers aussehen könnte.

Mit diesem Projekt wird beispielhaft den Tendenzen entgegen getreten, die den öffentlichen Raum zu einem bloßen, mit Angst besetzten Transitraum degradieren und eine möglichst "unauffällige" und unkreative Nutzung befördern helfen. Das Projekt will allen Bürger/innen Mut machen, sich den öffentlichen Raum - beginnend vor der eigenen Wohnungstür - wieder konstruktiv anzueignen.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des European Art Festival 2007  Wir sind woanders #2 statt ...

Die Gesamtkonzeption des Projekts mit weiteren Begleitveranstaltungen
können Sie sich als PDF anschauen und ausdrucken ...

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Horst Konietzny
  Horst Konietzny   How to run {through} spaces - (Raumpatrouille I)