Waschtrommelperspektive von Brigitta Höppner
Malerei und Fotografie nach Motiven der Anwohner

Das Waschhaus war früher ein Ort für Kommunikation, der durch die gemeinsame Nutzung der Waschmaschinen das zufällige Aufeinandertreffen der Anwohner im Braußpark ermöglichte. Heute steht dem die individuelle Nutzung eigener Maschinen im privaten Bereich gegenüber.

In ihrer Installation "Trommelblick" bringt Brigitta Höppner unterschiedliche Ansichten und Blickwinkel auf das Waschhaus mit dem neugierig-faszinierten Blick durch die runde Waschmaschinentür, hinter der hypnotisierend wieder und wieder die Wäsche der anderen (oder die eigene) sich dreht, zusammen.

Der Moment der Maschinenbewegung ist festgehalten in einer Bodenskulptur aus 20 liegenden Waschmaschinentrommeltüren, die Fotos, Malerei und Zeichnungen von der Genossenschaftsarchitektur in der Umgebung - verzerrt, gespiegelt und doch wiederzuerkennen - als Rahmen dienen. So sind die Klappentüren vielleicht auch Symbol für die Neugierde auf den Lebensraum der Anderen, mit dem Reiz der neu entstandenen Form, über den dann - wie in alten Zeiten - geplaudert werden darf.

Die ursprüngliche Konzeption, wie sie an die Bewohner/innen ging,
können Sie sich als PDF anschauen und ausdrucken ...

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Brigitta Höppner
  Brigitta Höppner   Trommelblick