ach je, wie ... Süüüß ...

Meist muß der Hund ja gegen spät nochmal, bevor alle ins Bett gehen. So hat man es bei den Bildern, die Eva Ammermann im Quartier geschossen hat, hauptsächlich mit Nachtaufnahmen zu tun.

Hätte ich das gewußt, dass wir [der Hund und ich, die Red.] hier hätten hängen können, hätten wir natürtlich mitgemacht!

Ist ja auch komisch, wenn man Nachts von einer Frau mit Fotoapparat angesprochen wird, ob sie denn den Hund fotografieren dürfte ... die ist doch wohl nicht von einer Bürgerinitiative gegen Tretminen? Nein! "Kunst!"

Haustiere lassen die Ärgernisse des Alltags ja regelmäßig vergessen. Die bedingungslose Gegenwart, die sie produzieren, überträgt sich meist sofort auf die Umstehenden. In der Bildenden Kunst träumen die Künstler/innen nur davon, ähnliche Effekte mit ihrer Arbeit hervorzurufen. Was läge also näher, als beide Eigenschaften zu kombinieren? So können sich dann bei der Präsentation im Hamburger Waschhaus die Gespräche weg von den Vorbehalten gegen "die Kunst" bewegen und den Weg der unbefangeren Begegnung nehmen ...

Während der Ausstellung tönt aus der Waschmaschine Hundegebell ( .mp3 ) und
in der Schleuder war das Vogelgezwitscher ( .mov | .mp4 ) aus dem Garten "extemporiert" ...

Die ursprüngliche Konzeption, wie sie an die Bewohner/innen ging,
können Sie sich als PDF anschauen und ausdrucken ...

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